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Verlängerung der Aufenthaltsdauer

Vielleicht - es könnte ja sein - haben Sie sehr viel Zeit für Ihren Islandbesuch, es wäre ja durchaus möglich! Soll heißen, drei Monate Touristenvisum reichen Ihnen nicht! Sie müssten "verlängern". Sie können dies sehr leicht tun, es wird in Island völlig unbürokratisch gehandhabt.

Sie gehen mit Ihren Ausweispapieren - auch Ihre Rückreisepapiere (Ticket der Fähre bzw. Flugschein) sind notwendig - zur Polizei, nennen dort Ihre gewünschte Aufenthaltsdauer bzw. Rückreisedatum. Natürlich kann Ihr Rückreiseticket nicht aktuell auf dem nunmehr von Ihnen neu gewählten Rückreisedatum sein, das muss es vorerst auch nicht. Die Beamten wollen nur sehen, dass auch Rückreisepapiere vorhanden sind, denn man achtet hier sehr genau darauf - wenn ein etwaiger Sozialfall entsteht - dass auch Ausreisetickets vorhanden sind. Die Umänderung Ihres Abreisedatums im Ticket bei der Reederei ist ihr Problem. Vorzugsweise erledigt man die Formalitäten des verlängerten Aufenthaltes am besten in Reykjavik, dort ist der Beamtenapparat eingespielt und auch die größere Routine ist vorhanden.

Es kann Ihnen also mitunter bereits an der Fähre passieren, dass Sie bei Fehlen eines Rückreisetickets wieder zurück auf die Fähre geschickt werden. Ein Einwurf hierzu: "Wie sollen die denn das erkennen können, ob der Einzelne ein Rückfahrticket hat oder nicht, das wird doch überhaupt nicht kontrolliert", wird der Sache nicht ganz gerecht! Kontrolliert wird dies schon, nur merken Sie es als Passagier nicht!

Die Zollbeamten können sehr gut bei Ankunft der Fähre die Passagierlisten einsehen und Sie tun dies auch, da finden sich dann auch alle Vermerke wie Daten und Informationen über die einreisenden Passagiere, eben auch, ob ein Ticket mit Rückreisedatum gebucht ist.

Auf dem Flughafen Keflavik ist weltweit der erste Personenscanner installiert gewesen. Also, ohne dass Sie es bemerkten, wurde Ihr Gesicht bei Passieren der Kontrolle gescannt und bei einem etwaigen internationalen Fahndungsbefehl, schlug das System sofort an. Sie sehen, man arbeitet durchaus mit allermodernsten Methoden.

Fotografieren

Fotografieren können Sie in der Regel nahezu alles. Etwas sensibel ist man bei militärischen Anlagen, zumindest deren Betreiber (NATO-Streitkräfte, Amerikanische Armee).

Allerdings gibt es auch noch weitere Beschränkungen für die Tierwelt. Bei Störungen der Brutgebiete reagiert man sehr empfindlich und Strafen sind die Folge. Der Krabbentaucher darf überhaupt nicht fotografiert werden, d. h. man darf sich ihm nichtmals nähern, weder für eine Fotografie noch für eine Beobachtung. Das Verbot hat seinen Grund, denn diese Seevogelart ist höchst gefährdet und vom Aussterben bedroht. In ganz Island soll es angeblich nur noch zwei Brutpaare geben! Auch entsteht sehr schnell Argwohn, wenn Sie den Gerfalken beobachten oder fotografieren. Zu oft ist es schon vorgekommen, dass Nestraub der Jungvögel vorgekommen ist.

Beachten Sie bitte auch, dass Sie Grund und Boden von verlassenen Bauernhöfen zwar betreten dürfen, aber nicht das Haus selbst. Nach isländischem Recht gilt dies immer noch als Privateigentum, auch wenn die Häuser aufgegeben und verlassen sind.

Desinfizieren von Gegenständen

Bekannterweise müssen Angelruten und dessen Zubehör, sowie Reitkleidung und Zubehör vor der Einreise nach Island desinfiziert werden. Belege bzw. Nachweise sollten vorhanden sein. Bei einem etwaigen Misstrauen der Zollbeamten oder Nichtvorhandensein an Nachweisen kann es passieren, dass man vor Ort und Stelle diese Maßnahme gegen eine geringe Gebühr nachholen muss. Gilt auch als Tipp für Eilige, denen die Zeit nicht gereicht hat. Es ist jedoch stets besser, dies alles bereits im Heimatland erledigt zu haben. Tierärzte, Tierkliniken, seltener Krankenhäuser, machen dies. Bei neu gekauftem Angel- oder Reitzubehör unbedingt die Rechnung und Quittung aufbewahren. Ein Desinfizieren ist da nicht unbedingt notwendig und wird auch von den Beamten so akzeptiert.

Absolut unmöglich ist jedoch das Mitbringen von Reitausrüstung aus Leder (Sattel, Zaumzeug, Stiefel etc.), hier hilft selbst eine Desinfektions-bescheinigung nicht weiter. Die einzige Ausnahme wird hier gemacht, wenn es sich um Originalware handelt, die noch nie benutzt wurde und noch original verpackt ist.

Wenn Sie bereits Ihre Gegenstände in Ihrem Heimatland desinfizieren wollen, so gibt unter http://www.lbs.is/Uploads/document/eydublod/Innflutningur/Veterinary_Certificate.pdf ein Formular zum Download.

Die Bescheinigung über die desinfizierten Gegenstände muss jedoch von einem Tierarzt unterzeichnet sein.